when joy outshines the „why“

manchmal beschert uns das leben umwege, die nicht wirklich nachvollziehbar sind. so hatte ich mich im vergangenen jahr um einen schrebergarten geworben, ich hatte hier bereits darüber geschrieben. ich habe ihn damals nicht bekommen, es gab jemanden vor mir auf der warteliste. ich war bitter enttäuscht, habe mich aber damit getröstet, dass der neue pächter den garten bestimmt auch aufgrund der bäume, dem hexenhäusschen und den sträuchern haben wollte. einiges davon darf nämlich nicht mehr gepflanzt werden, der altbestand darf jedoch bleiben. die gartenfreundin erzählte jedoch, dass alles gerodet und abgemäht wurde und der garten so um seine wilde schönheit gebracht wurde. auch das hat mich tief getroffen und ich habe den garten nun vollends verloren geglaubt.

vergangene woche meldete sich die stadt, der pächter gäbe nach knapp zwei monaten auf und ich könnte den garten nun pachten, ob ich noch daran interessiert wäre? ich habe abends im büro fast alles stehen und liegen gelassen und den garten besucht: es sah alles sehr himmeltraurig und trostlos aus – nur wenige pflanzen durften bleiben. es herrschte tiefe traurigkeit und sie haben sie mich sehr sehr eindringlich gebeten, dass ich bitte sofort übernehmen solle. die bitte konnte ich nicht abschlagen, die verbindung war da und so habe ich zugesagt.

am 01.04 starte ich also meine gärtnerinnenkarriere – ich habe noch keine ahnung. auch wenn ich es nicht verstehe, warum es diesem umweg mit der rodung brauchte und was genau die botschaft ist, die das universum damit senden wollte, ist es wieder ein zeichen mehr, dass nicht immer alles verloren ist auch wenn es auf den ersten blick so aussieht. ich freue mich unbändig auf den garten so dass das „warum“ von der freude hell überstrahlt wird.

Ohne Titel

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