anzucht

seit gestern bin ich nun ganz offiziell püntenpächterin. grund genug um im garten nach dem rechten zu schauen und ihn auch der big5-freundin zu zeigen. heute habe ich meine erste eigene anzuchtstation aufgebaut, ich bin stolz wie bolle 😍.

als anzuchttöpfchen habe ich ausschliesslich recycling-material verwendet: leere sojamilch/eier/pilz-kartons, hüttenkäseschälchen sowie ausgemusterte kräutertöpfchen. gesät habe ich verschiedene salatsorten, gurken und kohlrabi. gefunden habe ich noch kräuter/basilikum/sonnenblumensamen, mal sehen ob diese noch keimen werden (manchmal ist es doch gut, dinge zu verwahren 🙈). ich bin sehr gespannt, ob erste pflänzchen in den kommenden wochen ihre köpfe aus der erde stecken.

Ohne Titel

dank einer haushaltsauflösung bin ich mit einem stapel alter gartenbücher beschenkt worden. als grossen schatz hat sich das buch „unser garten meisterlich bepflanzt“ von karl heinz hanisch entpuppt. es ist zwar älter als ich, aber sensationell gut. der gartenschriftsteller gibt zahlreiche bepflanzungsvorschläge für lage, standort, zweck, erstrebte wirkung, aufwand an arbeit/zeit/geld. besonders angesprochen fühlte ich mich vom klappentext: „er wendet sich an gartenbesitzer, wie sie wirklich sind, nämlich – noch – keine experten, aber entschlossen, mit geschick, geschmack und einfühlungsvermögen ihren garten natürlich, abwechslungsreich, individuell und lebendig zu gestalten“. mit herrn hanischs expertise habe ich das beet am zaun und das kleine pflanzendreieck geplant (natürlich bienen- und schmetterlingsfreundlich, beides ein grosses herzensanliegen für insekten gut zu sorgen).